Deine Eltern – Deine persönlichen Influencer

Die Nacht der Hotellerie richtet sich neben Dir als Schüler, ebenso an Lehrer – in erster Linie aber auch an Deine Eltern. Warum das so ist? Wir sind uns des Umstands bewusst, dass Deine Eltern bei der Auswahl Deines Berufsweges mit den größten Einfluss auf Dich haben. Sie sind quasi die persönlichsten Influencer, die Du als Jugendlicher hast. Sie sind am authentischsten von allen und vor allen Dingen haben sie nur das Beste für Dich im Sinn. Ihnen ist daran gelegen, dass es Dir gut geht, dass Du Deine Erfüllung findest, Dich unabhängig versorgen kannst und zufrieden mit Deiner Berufswahl bist.

Gemäß dem Motto #machmamastolz zeigt die Nacht der Hotellerie mit praxisorientierten Aktionen auf, was junge Menschen während ihrer Ausbildung im Hotel alles lernen. Unter anderem zum Beispiel Betten machen, Tische eindecken und ein köstliches Mahl zubereiten – das alles in professionell.

Der Ruf der Hotellerie – in Verruf geraten?

Wir wissen jedoch auch, dass der Ruf der Hotellerie als Arbeitsplatz nicht unbedingt der Beste ist und Eltern sich – in einigen Fällen sicherlich zu Recht – Sorgen machen. Die Nacht der Hotellerie stellt sich dem Thema ganz offen. Wir möchten uns nicht hinter Klischees verstecken und die negativen Assoziationen zu Tabuthemen machen oder sie gar abtun. Auf der diesjährigen Veranstaltung wird es neben den Präsentationsständen der Hotels & Partner sowie den aktiven Workshops, auch einen Vortrag mit anschließendem Q&A geben.

Von ner 5 in Mathe zu 5 Sterne Deluxe

Exklusiv zu Gast haben wir auf der diesjährigen Veranstaltung niemand geringeren als Olaf P. Beck. Bei seinem Vortrag mit dem Titel „Von ner 5 in Mathe zu 5 Sterne Deluxe“ spricht er über Chancen & Möglichkeiten in der Hotellerie. Im Anschluss stellt er sich einem gnadenlosen Q&A. Du kannst ihn alles fragen, was dir auf den Lippen brennt. Und eben nicht nur Du, sondern auch Deine Eltern. Einmal ganz unverblümt und direkt nachfragen. Keine Scheu, einfach fragen. Was sind es für Dinge, die Dich besonders interessieren oder welche sind die Fragen, die Deinen Eltern vielleicht Kopfzerbrechen bereiten. Sowas wie: Stimmt es, dass Azubis ausgebeutet werden? Wird mein Kind im Hotel ausgenutzt? Müssen Auszubildende an 7 Tagen der Woche auf der Matte stehen? Müssen sie immer dann arbeiten, wenn andere frei haben?

Olaf steht Dir und Deinen Eltern als etablierter und erfahrener Hotelier ganz offen Rede und Antwort – in gemütlicher und lockerer Atmosphäre. Nutzt die Gelegenheit, die Antworten auf all die bisher unausgesprochenen Fragen zu bekommen. Ein Hotelier redet Tacheles – das kann man sich nicht entgehen lassen.

Es sind aber nicht nur die unangenehmen Themen und Fragen, die er gerne beantwortet. Niemand kann besser über die Möglichkeiten und vielfältigen Chancen & Perspektiven in der Hotellerie Auskunft geben als ein gestandener Hotelier, der selbst den Weg gegangen ist und auf jahrzehntelange Erfahrungen zurückblickt.

Mein Plädoyer für die Hotellerie

So viel können wir schon einmal vorwegnehmen: Die Hotellerie eignet sich nicht für Jedermann.

Für die Branche muss man fast schon geschaffen sein und das meinen wir im positivsten aller Sinne. Sie ist etwas für leidenschaftliche Persönlichkeiten, sie bildet Charaktere und erweitert Horizonte. Die Hotellerie bietet Chancen im In- und Ausland und bereichert mit Kontakten zu Menschen aller Kulturen. Sie ist dankbar und echt, dabei ist sie fordernd und fördert gleichermaßen. Verhasste Routine und Alltagsgrau gibt es hier nicht, denn kein Tag gleicht dem anderen.

Sie ist ein Abenteuer für Abenteurer, die sich gerne auf sie einlassen.

Michela Ivano - Projektleitung

Über den Verfasser: Michela Ivano – Head of Projects & Escapology / eto Personalmarketing GmbH

Nach Abschluss der Berufsausbildung zur staatlich anerkannten Fremdsprachenkorrespondentin zog es Michela ins Ausland. Sie startete ihre Laufbahn in der Kreuzfahrtbranche und in der Hotellerie, wo sie unter anderem im Guest Relations Bereich verschiedener Kreuzfahrtschiffe, in 5* Hotels auf Zypern und in der Schweiz tätig war. Nach Beendigung ihrer Schiffskarriere bei einer renommierten US-amerikanischen Reederei unterstützte Michela das Resort Management einer NGO betriebenen Anlage in Ghana mit Mitarbeiter-Trainings und der Entwicklung von Schulungskonzepten. Danach verlegte sie ihr Wirken zurück in die – diesmal landbasierte – Cruise Industry. Für unterschiedliche Hochsee- sowie Flussschifffahrtsreedereien und -Veranstalter war sie unabhängig voneinander in den Bereichen Reservierung, Marketing, Human Resources, Recruiting, Produktmanagement sowie Hotel Operations tätig.